Wie räumt man die Wohnung im Frühling nach Feng Shui auf?
Autor: EkoBIT-Team
Die Sonne zeigt sich wieder, und damit steht wie jedes Jahr der große Frühjahrsputz an. So ein Frühjahrsputz kann nicht nur anstrengend, sondern auch ziemlich chaotisch sein. Bringen Sie Ordnung hinein und lassen Sie sich von der chinesischen Lehre Feng Shui inspirieren! Eine solche Reinigung haben Sie noch nicht erlebt.
Ein harmonisches Zuhause voller positiver Energie
Feng Shui ist eine traditionelle chinesische Philosophie, eine Lehre, die sich mit dem Verhältnis zwischen dem Menschen und dem Raum befasst, in dem er lebt. Sie enthält viele Ratschläge, wie man aus dem eigenen Zuhause ein harmonisches Heim voller positiver Energie macht. Die Lehre verspricht: Wenn Sie sich beim Putzen davon inspirieren lassen, sind nicht nur Sie zufrieden, sondern auch Ihre Familie, und Gäste kommen immer gern zu Ihnen. Zu so einer Reinigung können Sie zudem die ganze Familie einspannen – den Kindern bringen Sie bei, ihre Zimmer aufzuräumen, und sie helfen Ihnen beim Dekorieren, den Ehemann schicken Sie in die Garage und den Keller, damit er die Männerarbeit übernimmt.
Besorgen Sie Müllsäcke, Reinigungsmittel und Blumen, dann legen wir los! Im Frühling gilt mehr als sonst: Altes muss raus, damit Neues Platz bekommt. Nach der Lehre des Feng Shui sollten in der Wohnung keine Dinge stehen, die zu nichts mehr taugen und mit denen Sie auch keine schönen Erinnerungen verbinden. Solche Dinge kommen kompromisslos in den Müll! Dasselbe gilt für Kleidung – modische Teile, die Sie länger als ein Jahr nicht getragen haben, gehören nicht in den Schrank – manches können Sie in den Secondhandladen bringen, mit Freundinnen tauschen oder für einen guten Zweck spenden (in spezielle Altkleidercontainer), der Rest kommt weg.
Ein gepflegter Eingang begrüßt Sie und Ihre Gäste
Nehmen Sie sich dann Reinigungsmittel, Besen und Staubsauger vor und legen Sie mit dem Putzen los. Wenn alles vor Sauberkeit glänzt, räumen Sie die Utensilien an einen Ort, wo sie nicht ins Auge fallen. Nach Feng Shui ist es nämlich wichtig, dass diese Gegenstände nicht sofort ins Blickfeld geraten.
Wichtig ist schon der Eingang zum Haus. Der Bereich vor der Tür sollte gepflegt sein, ein Übertopf mit der Lieblingszimmerpflanze ist eine gute Idee. So freuen Sie sich mehr auf das Nachhausekommen und begrüßen Ihre Gäste, noch bevor Sie ihnen überhaupt die Tür öffnen.
Nach Feng Shui ist es außerdem wichtig, Gegenstände zu entfernen, die Ihnen in der Wohnung den Weg kreuzen könnten. Wenn Sie kleine und schmale Flure haben, sollten dort nur die wichtigsten Dinge stehen. Alles, was woanders untergebracht werden kann, räumen Sie weg. Um den Raum zu vergrößern, können Sie im Flur Spiegel anbringen. Allerdings nicht gegenüber dem Eingang.
Räumen Sie auch im Kopf auf. Schlechte Erinnerungen müssen weg
Räumen Sie auch in Ihrem Kopf auf. Gegenstände, die negative Erinnerungen wecken, etwa Geschenke und Zettel vom Ex-Freund, müssen kompromisslos verschwinden. Denn nach Feng Shui stört jede, auch die kaum spürbare negative Energie im Haus die Harmonie und zerstört das Wohlbefinden. Ebenso Dinge, die nicht funktionieren – eine Uhr, deren Zeiger sich nicht mehr drehen, lassen Sie entweder reparieren oder werfen Sie sie weg; dasselbe gilt für alte Telefone und andere Geräte.
Für ein harmonisches Zuhause sind auch Farben wichtig
Sie sind das Erste, was Sie beim Betreten eines Raumes wahrnehmen. Und wann, wenn nicht im Frühling, sollte man Wände streichen und Wohnaccessoires kaufen?
In die Küche passen helle und warme Farben wie Gelb und Rot. Aber Vorsicht! Übertreiben Sie es nicht mit Rot: Es ist zwar die Farbe des Reichtums und des Glücks, manche Töne können jedoch leicht aggressiv und beunruhigend wirken.
Ins Schlafzimmer passen eher gedämpfte, zurückhaltende Farben, die beruhigen und den Schlaf nicht stören. Hier können Sie zum Beispiel Hellblau, Hellgrün, Grau oder Beige verwenden.
Für die Wände des Badezimmers verwenden Sie helle, klare Farben – Weiß, Blau oder Hellgrün.
Ins Wohnzimmer passen eher erdige Farben, also Gelb- und Brauntöne. Hier dürfen Sie sich auch an Muster wagen. Im Kinderzimmer können Sie sich ganz nach dem Geschmack Ihres Sprösslings richten.
Und wie steht es um die Frühlingsdeko?
Vor ihr müssen Sie sich nach Feng Shui überhaupt nicht fürchten. Erlaubt sind fröhliche Farben und Muster, Selbstgebasteltes ebenso wie gekaufte Dekorationen, alles muss jedoch zum Raum passen und es darf nicht unnötig viel sein. Ausdrücklich erwünscht sind Zimmerpflanzen – aber Achtung! Kaufen Sie auf keinen Fall Schnitt- oder Trockenblumen. Ins Wohnzimmer schaffen Sie sich ein Aquarium mit Fischen an. Es weckt Ruhe und Frieden, und nach Feng Shui bringen Fische Erfolg und Reichtum ins Haus. Für das innere Wohlbefinden ist es zudem nicht verkehrt, Fotos der eigenen Familie und der Vorfahren entwickeln zu lassen.



