Wie pflegt man den Geschirrspüler? (kompletter Wartungsleitfaden)
Autor: EkoBIT-Team
Die richtige Pflege der Spülmaschine spart Zeit, Energie und Geld. Regelmäßige Reinigung beugt Gerüchen, Flecken auf dem Geschirr und verstopften Sprüharmen vor und verlängert die Lebensdauer des Geräts. Nachfolgend ein Überblick der Schritte – von der schnellen Routine bis zur gründlichen Wartung, samt empfohlener Häufigkeit.
Täglich (nach jedem Spülgang)
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Richtiges Einräumen des Geschirrs: Teller und Pfannen so, dass sie die Sprüharme nicht blockieren; Gläser in den Oberkorb, Töpfe in den Unterkorb.
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Grobe Speisereste entfernen: vor dem Einräumen genügt es, sie in den Abfall zu klopfen; ein Vorspülen ist nicht nötig.
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Tür nach dem Spülgang einen Spalt offen lassen: beschleunigt das Trocknen und verringert Geruchs- und Schimmelbildung.
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Türdichtung abwischen: mit einem trockenen Tuch Tropfen und Reinigerreste entfernen.
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Kurze Kontrolle der Sprüharme: ob sie sich frei drehen und nicht verstopft sind.
Hinweis aus der Praxis: Bei der Büroreinigung widmen wir uns regelmäßig dem Abwischen der Dichtung und des Bereichs um den Reinigerdosierer sowie der Kontrolle des Abflusssiebs. Diese Kleinigkeiten senken das Risiko von Gerüchen und Rückständen auf dem Geschirr deutlich – auch in Haushalten.
1× wöchentlich (10–15 Minuten)
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Filter und Abflusssieb: herausnehmen, unter warmem Wasser abspülen, Fett gegebenenfalls mit einer weichen Bürste entfernen.
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Sprüharme: abschrauben/abclipsen, durchspülen; verstopfte Düsen mit einem Zahnstocher reinigen (nicht mit Metall).
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Dosierfach für Reiniger und Klarspüler: Gel- oder Tabreste abwischen, die Dichtungen der Klappen prüfen.
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Türkanten und -leisten: Fett und Kalk abwischen, die Unterkante nicht vergessen.
1× monatlich (Tiefenreinigung)
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Reinigungsprogramm der Spülmaschine: bei hoher Temperatur laufen lassen (laut Herstelleranleitung) mit einem Spülmaschinenreiniger.
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Entkalken von Innenraum und Sprüharmen: das Herstellermittel oder eine Zitronensäurelösung verwenden (Dosierung einhalten).
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Salz und Klarspüler prüfen: je nach Wasserhärte nachfüllen; die richtige Einstellung verhindert weiße Beläge.
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Körbe und Laufschienen prüfen: anhaftende Rückstände entfernen, den Leichtlauf prüfen.
Salz, Klarspüler und Reiniger – richtig einstellen
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Reiniger: Tabs sind bequem, Pulver erlaubt eine genaue Dosierung (nützlich bei Kurz-/Eco-Programmen). Gele eignen sich für gemischte Beladung und niedrigere Temperaturen.
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Regeneriersalz: auch bei „All-in-one“-Tabs verwenden, wenn das Wasser mittelhart bis hart ist.
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Klarspüler: eine richtig eingestellte Dosis verbessert das Trocknen und das Aussehen von Glas; zu viel hinterlässt einen schillernden Film.
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Wasserhärte: nach den örtlichen Gegebenheiten einstellen (Teststreifen oder Wert des Versorgers). Die richtige Einstellung ist entscheidend gegen Flecken und Ablagerungen.
Betriebstipps für bessere Ergebnisse
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Volle Beladung und passendes Programm: spart Energie und Wasser; Eco-Programme sind effizient, dauern nur länger.
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Kunststoff und leichtes Geschirr: in den Oberkorb, wo die Temperatur niedriger ist; so werden Verformungen vermieden.
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Aluminium, Holz, Gusseisen: gehören nicht in die Spülmaschine (Mattwerden, Korrosion, Aufquellen).
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Eingebranntes: durch Einweichen lösen; grobe Stahlwolle beschädigt Körbe und Geschirroberflächen.
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Duft und Geruch: die regelmäßige Reinigung von Filter und Sprüharmen wirkt am besten; Duftspender kaschieren nur die Folge.
Lösungen für die häufigsten Probleme
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Weißer Belag/Schlieren: meist Kalk oder falsche Klarspülerdosierung; Salz und Wasserhärte prüfen.
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Mattes Glas: kann Glaskorrosion sein (irreversibel); helfen können ein kürzeres Programm, eine niedrigere Temperatur und mehr Klarspüler.
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Speisereste auf dem Geschirr: verstopfte Sprüharme, falsches Einräumen oder überladene Körbe; Düsen reinigen und die Beladung umsortieren.
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Geruch: Filter und Sprüharme reinigen, ein Reinigungsprogramm laufen lassen; die Tür nach dem Spülgang einen Spalt offen lassen.
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Fettige Schlieren: öfter eine höhere Temperatur oder ein längeres Programm wählen, die Reinigerdosierung prüfen.
Sicherheit und Materialschonung
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Chemie nicht mischen: Bleichmittel niemals mit Säuren kombinieren; stets für Spülmaschinen empfohlene Mittel verwenden.
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Empfindliche Oberflächen: Edelstahl und Aluminium mit chlorfreien Mitteln reinigen; Körbe und Dichtungen mit weichen Schwämmen schonen.
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Kinder und Haustiere: Chemie außer Reichweite lagern, Behälter verschließen, die Tür nach dem Nachfüllen sofort schließen.
Empfohlener Pflegeplan (Checkliste)
Nach jedem Spülgang: die Tür einen Spalt öffnen, die Dichtung abwischen, die Sprüharme sichtprüfen.
1× wöchentlich: Filter, Abflusssieb, Dosierfach und Türkanten reinigen.
1× monatlich: Reinigungsprogramm, Entkalken, Kontrolle von Salz und Klarspüler.
2× jährlich: gründliche Kontrolle von Sprüharmen, Körben, Laufschienen und der Wasserhärteeinstellung.
Häufig gestellte Fragen (kurz)
Muss man das Geschirr vorspülen?
Nein, es genügt, grobe Reste zu entfernen. Vorspülen erhöht den Wasserverbrauch und mindert die Wirkung der Reiniger.
Welcher Reiniger ist „der beste“?
Das hängt von Beladung und Programm ab: Tabs sind universell, Pulver eignet sich für genaue Dosierung, Gele für niedrigere Temperaturen.
Wann sollte man den Kundendienst rufen?
Bei wiederholten Fehlermeldungen, Undichtigkeiten, nicht funktionierenden Sprüharmen trotz gründlicher Reinigung oder bei ungewöhnlichen Geräuschen.
Fazit
Eine regelmäßige, aber schnelle Routine und eine monatliche Tiefenreinigung halten die Spülmaschine in Topform, verbessern das Spülergebnis und senken den Verbrauch. Bewährte Verfahren, die wir auch bei der Büroreinigung anwenden, funktionieren in Haushalten genauso gut: sauberer Filter, freie Sprüharme, die richtige Dosis Salz und Klarspüler und ein passend gewähltes Programm. So wird das Geschirr sauber und fleckenfrei, und das Gerät hält länger.



