Wie man die Küche richtig reinigt
Autor: EkoBIT-Team
Der Wunsch jeder Hausfrau ist ein Zuhause, das vor Sauberkeit glänzt und frei von schädlichen Bakterien ist. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Arbeitsplatten, Spülen und Küchenzeilen richtig reinigen, gefährliche Bakterien loswerden und Ihre Küche schön sauber und glänzend halten.
Die Arbeitsplatte
- Das wohl häufigste Material für Arbeitsflächen ist Laminat. Wischen Sie eine Arbeitsplatte aus Laminat mit einer Lösung aus gewöhnlichem Geschirrspülmittel oder mit einem Allzweckreiniger mit antibakterieller Wirkung ab. Danach spülen Sie die Oberfläche nicht mehr mit Wasser nach.
- Gegen eingetrocknete Flecken hilft ein leicht scheuernder Cremereiniger oder nach Anleitung verdünnte Bleiche. Für strukturierte Oberflächen verwenden Sie eine Bürste mit Kunststoffborsten.
- Filzstiftflecken entfernen Sie entweder mit Verdünner, mit Brennspiritus oder mit gewöhnlichem Nagellackentferner.
- Massive Oberflächen (handgefertigt) werden genauso gereinigt wie Laminat. Ist die Oberfläche hell, lassen Sie Flecken niemals lange einwirken, sonst bekommen Sie sie womöglich nicht mehr weg.Bei längerem Kontakt eines Lösungsmittels mit der Arbeitsplatte kann diese beschädigt werden. Wenn Sie ein Lösungsmittel gegen Flecken einsetzen, denken Sie daran, die Oberfläche der Arbeitsplatte sofort gründlich abzuspülen.
- Eingetrocknete Flecken „geben nach“, wenn Sie sie sanft mit Bleiche oder mit einem scheuernden Cremereiniger abreiben.
- Oberflächen aus Edelstahl – zuerst müssen Sie von ihnen alle Fingerabdrücke gründlich entfernen. Wischen Sie dann die ganze Fläche mit einem sauberen Tuch ab, auf das Sie ein paar Tropfen Speise- oder Babyöl geben. Nach der gründlichen Reinigung verwenden Sie eine Spülmittellösung und trocknen die gesamte Fläche mit einem weichen, sauberen Tuch ab.
- Bei Oberflächen aus Naturmaterialien (Holz und Granit) müssen wir sicher nicht erwähnen, wie schnell sie schmutzig werden – deshalb ist es nötig, sie sofort abzuwischen. Flecken schleifen Sie einfach mit Stahlwolle ab oder glätten sie mit Schmirgelpapier.
- Granitoberflächen werden genauso gereinigt wie Laminat. Seien Sie jedoch vorsichtig und achten Sie auf Risse in der Platte. Wischen Sie die Granitarbeitsfläche mit einem weichen, trockenen Tuch ab. Granit wird wirklich nur schwer schmutzig, zu 99,9 % genügt zu seiner Reinigung daher ein unverdünntes Geschirrspülmittel.
- Schneidebretter aus Kunststoff waschen Sie mit heißem Seifenwasser und trocknen sie danach gründlich ab. Manchmal bleiben auf solchen Brettern auch nach der Reinigung Flecken zurück. Versuchen Sie, das Brett über Nacht in eine schwache Bleichelösung zu legen.
- Ein klassisches Holzbrett schrubben Sie nach jedem Gebrauch mit heißem Seifenwasser aus und spülen es ab. Lassen Sie ein Holzbrett nie länger im Wasser, als unbedingt nötig ist! Es würde viel Wasser aufnehmen, aufquellen und beim Trocknen reißen. Lassen Sie es also niemals einweichen! Lassen Sie das Holzbrett natürlich trocknen, an eine Kante gelehnt, damit es sich nicht verzieht. Gleichzeitig verhindern Sie so ein schnelles Wachstum von Bakterien.
- Gesprungene, beschädigte und verschmutzte Bretter verwenden Sie nicht mehr. Sortieren Sie sie sofort aus!
Spülen
- Eine Spüle aus Komposit wischen Sie einfach mit einem feuchten Tuch und einem Allzweck-Spülmittel ab. Gegen Kalk und Flecken von Tee und Kaffee verwenden Sie einen gröberen Schwamm.
- Spülen aus Edelstahl sowie emaillierte und farbige Spülen werden auf die gleiche Weise gereinigt: Es genügt, sie mit einer Spülmittellösung und einem feuchten Tuch abzuwischen.
- Haben Sie zu Hause eine farbige Spüle, lassen Sie Flecken von Tee, Fruchtsäften und Kaffee niemals antrocknen. Waschen Sie sie immer rechtzeitig ab. Schaffen Sie das nicht, weichen Sie hartnäckige Flecken in einer Lösung aus biologischem Waschpulver oder aus verdünnter Bleiche ein.
- Vergessen Sie die Abflussrohre nicht. Gießen Sie einmal pro Woche eine kochende Lösung aus 2 Esslöffeln Natron und 1 Liter Wasser hinein. Diese Regel gilt nicht nur für Spülen, sondern auch für Waschbecken und Badewannen.
- Für eine gründlichere Reinigung wählen Sie bei einer Edelstahlspüle einen unverdünnten flüssigen Allzweck- oder Cremereiniger, spülen gründlich nach und wischen trocken. Haben Sie hartes Wasser, empfiehlt es sich, einmal pro Woche einen Kalklöser oder einen Edelstahlreiniger einzusetzen.
- Wenn Sie Bleiche verwenden, gießen Sie sie niemals unverdünnt in den Abfluss! Sie kann nämlich unschöne Flecken hinterlassen.
- Bei emaillierten Spülen raten Fachleute davon ab, Kalklöser zu verwenden.
Küchenzeilen
- Für Küchenzeilen aus Holz oder Holzfurnier verwenden Sie ausschließlich ein feuchtes Tuch mit einer Reinigungsmittellösung. Wischen Sie immer längs zur Maserung!
- Hochglanzoberflächen zerkratzen sehr leicht. Wischen Sie sie deshalb mit einem weichen, trockenen Tuch ab. Prüfen Sie stets, ob das Tuch wirklich sauber ist (damit keine Körnchen oder anderer grober Schmutz daran haften, die die Oberfläche beschädigen könnten).
- Farbige Küchenzeilen und solche in Holzoptik wischen Sie mit einem feuchten Tuch und einer Reinigungsmittellösung ab, gegebenenfalls verwenden Sie einen leicht scheuernden Cremereiniger. Achtung: Machen Sie die Oberfläche nicht zu nass!
- Regale, auf die Sie Lebensmittel legen, wischen Sie gelegentlich mit Essigwasser ab (1 bis 2 Esslöffel Essig auf ein Glas Wasser). So werden Sie unangenehme Gerüche los und beugen zugleich der Schimmelbildung vor.
- Zum Reinigen der Fugen eignen sich ideal eine alte Zahnbürste und verdünnte Bleiche oder ein Brei aus Kreide und Wasser. Bestreichen Sie mit dieser Paste die ganze geflieste Wand. Warten Sie, bis die Masse getrocknet ist, und wischen Sie die Fliesen dann mit einem sauberen, trockenen Tuch ab. Die grauen Streifen in den Fugen verschwinden und die Fliesen glänzen wieder schön.
- Fettflecken auf Tapeten können Sie mit einem dicken Brei aus Kartoffelstärke und Benzin zu entfernen versuchen. Tragen Sie den Brei auf den Fleck auf und bürsten Sie ihn einfach ab, sobald das Benzin verflogen ist. Bei abwaschbaren Tapeten können Sie einen Schwamm verwenden, den Sie in warmem Seifenwasser anfeuchten. Wischen Sie sie danach immer mit einem sauberen, trockenen Tuch trocken. Drücken Sie dabei niemals auf Schwamm oder Tuch!
- Vor allem hinter dem Herd entstehen auf der Wandfarbe Fettflecken – geben Sie ein Stück Glaswolle in einen sauberen Nylonstrumpf, tauchen Sie ihn in Wasser und reiben Sie damit leicht über die verschmutzten Stellen. Die so gereinigten Flächen wischen Sie noch einmal mit einem feuchten Tuch nach. Arbeiten Sie mit Handschuhen, damit die Glaswolle Sie nicht verletzt.



