Das Verbot von Einwegkunststoffen kommt bereits im Juli

Das Verbot von Einwegkunststoffen kommt bereits im Juli


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Was Einzelne einsparen, häuft sich in einer Firma umgehend wieder mühelos an. Der richtige Weg zu unserer besseren ökologischen Zukunft ist deshalb, den Markt entschiedener anzustoßen, damit er beginnt, bessere als Einweglösungen zu finden.

Zur Verwirklichung hehrer Ziele kann zwar öffentlicher Druck dienen, doch die begleitende hitzige Debatte, die in Diskussionen und sozialen Netzwerken zum Alltag gehört, zählt längst nicht mehr zu den gesunden und heiteren Arten der Freizeitgestaltung. Und der Unmut der Öffentlichkeit lässt sich auch nicht so leicht messen.

Die pragmatischere und für die Psyche der Menschheit gesündere Lösung ist es, die Gesetze des Marktdschungels durch Regulierungen und Verbote zu beeinflussen. Eine Innovation findet sich dann schon. Außerdem hat das auch messbare praktische Auswirkungen.

Verbieten wir Einwegplastik!

Und da ist es - als Europa ziehen wir an einem Strang. Wir wollen keine Schuldgefühle mehr beim Anblick von Seepferdchen, die sich in Plastik verheddert haben. Ab dem 1. Juli dürfen bei uns aufgrund einer Richtlinie des Europäischen Parlaments Einweggeschirr aus Kunststoff und weitere Scheußlichkeiten wie Halter für Luftballons nicht mehr in Verkehr gebracht werden.

Weiter unten im Text finden Sie die Aufzählung, doch zuvor möchten wir Sie fragen: Womit hat man Ihrer Meinung nach an Ihrem Arbeitsplatz am meisten zu kämpfen?

Bei uns führen die Hitparade der Ansammlungen an:

  • Plastikflaschen von Erfrischungsgetränken – die benutzen wir aber schon längst nicht mehr, hach, stattdessen haben wir zwei Wasserfilterkannen, aus denen wir hier gemeinsam trinken.

 

  • Glasflaschen - von Bier und Wein kommen nach Feiern immer genug zusammen (hurra, wir dürfen uns endlich wieder treffen) – alles wird recycelt, ungeachtet der Restpromille nach dem Firmen-Teambuilding. Und unsere Reinigungskräfte wurden längst eingewiesen, wohin damit zur Sammelstelle.

 

  • Kaffeekapseln – die würden wir ganz gern loswerden, aber zum Glück werden auch sie recycelt. Genauer gesagt recycelt namentlich die Firma Nespresso ihre Kapseln und holt den gebrauchten Kaffee regelmäßig bei uns ab, also ist das doch ein gewisses Pflaster für den Kraken, den sie mit der Erfindung ihrer Kapseln losgelassen haben.

 

  • Verpackungen von Essen und Mittagsmenüs – hier schauen wir uns langsam nach Re-krabičky und Bio-Verpackungen um, aber sonst lässt sich daran nichts ändern, außer dass ihr Verbot näher rückt. Wir sind sehr gespannt, was passieren wird und ob wir in einem halben Jahr alle bereitwillig Mehrwegverpackungen im Umlauf halten. Die Pandemie hat den Einwegkunststoffen kräftig nach oben verholfen!

 

Und jetzt lesen Sie diese Meldung:

Produkte, die vom Vermarktungsverbot betroffen sind (der Abverkauf der Bestände darf noch ein Jahr weiterlaufen):

Spätestens ab dem 1. Juli 2021 darf keines der folgenden Produkte mehr in Verkehr gebracht werden, und ab dem 1. Juli 2022 darf keines mehr in den Regalen der Geschäfte auftauchen, und zwar auch dann nicht, wenn es sich um Biokunststoff handelt:

  • Wattestäbchen aus Kunststoff

 

  • Besteck und Teller aus Kunststoff

 

  • Trinkhalme und Rührstäbchen aus Kunststoff

 

  • Kunststoffstäbe für Luftballons

 

  • Behälter für Lebensmittel und Getränke aus expandiertem Polystyrol

 

  • Produkte aus oxo-abbaubaren Kunststoffen



Die Verbrauchsminderung betrifft Folgendes:

 

  • Kunststoffbehälter für Lebensmittel, bei denen die Speisen zum sofortigen Verzehr ohne weitere Zubereitung bestimmt sind

 

  • Getränkebecher aus Kunststoff einschließlich ihrer Deckel

 

  • Becher aus Karton mit innerer Kunststoffbeschichtung

 

  • Becher aus Biokunststoff

 

Im Jahr 2022 wird zu melden sein, welche Zahlen wir erreicht haben, die Verpflichtung ist also nicht strikt festgelegt.

Die Bepreisung von Plastiktüten hat ihren Verbrauch um 80 % gesenkt, daher ist sie auch bei Kunststoffverpackungen für Speisen und Getränke nicht ausgeschlossen.

So, und jetzt freuen wir uns schon auf die Innovationen in der Branche der Holzteller und Holzbestecke.

QUELLEN:
https://www.ekonews.cz/zakaz-jednorazovych-plastu-se-blizi-skonci-usostoury-i-balonky-na-plastove-tycce
https://www.idnes.cz/ekonomika/domaci/plasty-zakaz-zakon-brabec-brcka-tycky-nadobi.A210125_180555_ekonomika_ven

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